Philip en América Latina

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Costa Rica - Panama - Colombia - Panama - Costa Rica... estoy viajando!

Ja, viel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Bericht. Ich kann euch sagen, es ist auch viel passiert. Ich weiss gar nicht, wo ich beginnen soll. Von San Jose fuhr ich mit dem Bus nach Panama City. Dort wollte ich ein Boot finden, das mich nach Kolumbien bringen sollte. Ich stellte schnell fest, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit war. Es gab tausende Backpackers die ein Boot suchten. Ich lernte durch Zufall zwei Schweizer kennen, die das gleiche Problem hatten. Sie erzählten mir, dass sie gerade ein Flugticket nach Bogota gebucht hätten. Da ich eh um Silvester in Bogota sein wollte, entschied ich auch ein Flugticket nach Bogota zu buchen. Ein bisschen entäuscht, dass ich die Bootstour nicht machen konnte, jedoch mit Vorfreuden, flog ich also tags darauf nach Bogota. Es war eine meiner besten Entscheidungen auf meiner Reise. Bogota hat mich umgehauen! Aber dazu später mehr...

In Bogota im Hostel lernte ich wiederum andere Schweizer kennen, sie erzählten mir, dass sie nach Cartagena fliegen wuerden und von dort mit dem Schiff nach Panama fahren. Sie sagten mir auch, dass das Schiff noch einen freien Platz hätte und ich sofort übers Internet buchen könnte. Das habe ich dann gemacht und siehe da, ich hatte meinen Platz für den 3. Januar zurück nach Panama.

Nun zu Bogota. Im Hostel in Bogota wurde ich sehr herzlich empfangen und traff die Schweizter von Panama (Diese hatten einen früheren Flug). Ich kam am 24. in Kolumbiens Hauptstadt an, an Weihnachten also. Es sollte eine der besten Weihnachtsfeiern in meinem Leben werden. Das Hostel war sehr familiär und die Mutter der Besitzerin hat für uns gekocht. Dort gesellte sich auch noch ein Österreicher zu uns. Wir waren eine perfekte vierergruppe. Wir genossen die Festtage mit Ausflügen und Fiestas. Bogota ist ganz anders als alles was ich bis jetzt gesehen habe auf meiner Reise. Es ist relativ kühl, jedoch sind die Menschen super freundlich. Bogota ist europäischer als Cartagena. Man kann zudem viel Streetart bewundern und auch viele Clubs sind alternativ angehaucht. Wir haben auch viele Kolumbianer und natürlich Kolumbianerinen kennengelernt, denn im Hostel lebten zwei Künstler mit denen wir oft ausgiengen. Auch die Besitzerin Alegria kam immer mit uns mit. Silvester sprengte alle Dimensionen... aber dazu mehr im bilaterlaen Gespräch.

Ich flog von Bogota nach Cartagena, dort bestieg ich das Boot, das mich nach Panama bringen sollte. Es war hart... ich wurde zwar nicht seekrankt, da ich mich mit Medikamenten eingedeckt habe. Jedoch waren es 36 Stunden auf hoher See. Man sieht nichts ausser Wasser und das Boot schaukelt andauernd. In den Kabinen ist es eng, feucht und heisst und weit und breit nur Wasser...

Morgens um fünf erreichten wir das San Blas Archipel. Die Belohnung war also grossartig, ich lasse die Bilder sprechen... (auf Facebook, hat wieder mal nicht geklappt die Bildern hier einzufügen, danke an myblog.de für den super Service an dieser Stelle!)

Nun bin ich wieder in Panama, ich reise mit den 3 Schweizern und 3 Argentinierinen vom Boat. Nächste Station ist Bocas del Toro. Am 21.01.2011 bin ich wieder in der CH das ist ein Samstag, also vormerken! Ich habe schon eine Flasche Aquardiente gekauft...


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muchos actividades!

Am Mittwoch vor einer Woche habe ich zum ersten Mal Kanopee gemacht. Beim Kanopee (keine Ahnung, wie man das schreibt), fährt man an einem Stahlseil durch den Dschungel von Baum zu Baum (ca. 100 bis 500m). Bei diesem Ausflug habe ich die erste Giftschlange gesehen. Leider ist das dabei entstandene Foto ziemlich verschwommen, da uns der Guide aus gutem Grund zum Weiterlaufen gedrängt hat. Wie es der Zufall so will überquerte eine Gitschlange vor meinen Füssen die Strasse. Es kam ein Auto und die Schlange war platt. Es war eine Szene wie aus dem Film. Die Schlange war sehr klein, ich dachte sie sei harmlos. Ich schilderte die Geschichte meiner Hostmother und die meinte, dass es sich eine Giftige gehandelt haben muss.

Am Wochenende war ich einerseits im Nationalpark Manual Antonio und auf der Isla de Tortuga. Im Nationalpark sah ich unzählige wilde Tiere wie Waschbären, Affen, Leguane und Ameisen. Auf der Isla de Tortuga waren wir Schnorcheln. Ich sah viele bunte Fische. Einen Hai habe ich leider nicht zu Gesicht bekommen, die hatten wohl Angst von mir. 

Am Mittwoch machte ich eine Krokodil-Safari. Ich konnte mehrere ca. 3-7 Meter lange Krokodile beobachten. Diese wurde aus naechster Naehe gefuettert, es war sehr eindruecklich diese Reptilien aus einer Enfernung von nur 2 Metern zu sehen.

Meine weitere Reisepläne sehen folgendermassen aus. Am 21. Reise ich nach Panama City. Von dort aus nehme ich das Boot nach Cartagena. Von Cartagena fliege ich dann nach Bogota, wo ich Mario meinen Hostbrother aus Cartagena treffe. Bilder folgen spaeter.

 

La vida en el paradiso!


Ich bin jetzt schon wieder mehr als eine Woche in Costa Rica. Der Ort, wo ich bin, heisst Jaco und liegt am Pazifik. Das Leben hier ist wie im Paradies. Morgens habe ich wiederum Spanischunterricht. Die Schule ist ca. 10 Gehminuten vom Haus meiner Gastfamilie entfernt. Die Schule hat einen grossen Garten inklusive Swimmingpool. Die Lehrer sind jung und sehr nett. Mit einem der Lehrer, gehe ich regelmässig aus. Er heisst Omar und ist ein Nativo, ein Indianer also. Ganz Jaco ist ein Sufer Hotspot. Das Meer ist rau und es hat viele hohe Wellen. Ich hatte letzte Woche Surfunterricht. Zuerst war es einfacher als ich gedacht hätte. Beim 2. Mal bekam ich jedoch ein kleineres Board, was die Sache ziemlich erschwerte. Dennoch ist Surfen ein riesen Spass und glücklicherweise gibt es hier keine Haie. Ab und zu sieht man jedoch springende Rochen.

 

Meine Gastfamilie ist super. Sie besteht aus der Mutter Olga, Vater Francisco und meinen Gastbrüdern Fabian (23)  und Christian (20). Letztere sind regelrechte Fussballfans. Sie kennen so ziemlich jede Mannschaft der Axpo Superleague und unzählige Mannschaften und Spieler aus Europa. Das Haus ist klein aber sehr sauber und das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich. Francisco ist Taxifahrer, die Söhne sind Studenten und fahren in ihrer Freizeit auch Taxi. Jeder Taxifahrer kennt das Haus der Familie. So muss ich im Taxi nur sagen, “a la casa de Francisco Gomez“.

Haus der Familie:

 

Mein Schulweg:

Me encanta Colombia!

Da ich heute nicht mehr viel vor habe, möchte ich die Zeit nutzen, um einen weiteren Eitrag über Kolumbien zu schreiben. Ich bin jetzt 3.5 Wochen hier und ich liebe es. Meine Gastfamfamilie wohnt in der Urbanisacion Espanola, dies ist ein umzäuntes Quartier, das rund um die Uhr bewacht wird. Im Quartier ist es sehr grün und für klumbianische Verhältnisse ruhig. Ganz ruhig ist es hier nie, denn es hat immer irgend Jemand seinen Getthoblaster vor dem Haus und hört Musik. Oben seht ihr den typischen kolumbianischen Bus, genannt Chiva. Unten seht ihr das Quartier und das Haus meiner Familie:

Cartagena ist eine Grossstadt mit ca. 700'000 Einwohnern. Dennoch ist die Stadt sehr übersichtlich. Die Altstadt ist im Kolonialstil erbaut und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe (Fotos unten).

Am Samstag fliege ich bereits wieder zurück nach Costa Rica, um meine drei letzten Wochen Sprachschule in Angriff zu nehmen. Danach werde ich nach Panama reisen und von dort aus das Schiff nach Kolumbien nehmen. In Kolumbien werde ich in die Hauptstadt nach Bogoto reisen, wo ich meinen Hermano Mario treffen werde. Falls die Zeit reicht, werde ich auch noch Medellin besuchen.

Columbia es un pais muy bonito!

Letztes Wochenende war ich mit drei anderen Schweizern in Taganga. Das ist ein kleines Dorf neben Santa Marta. Wem das nichts sagt... auch nicht so schlimm! Jedenfalls gibt es dort den Nationalpark Tayrona, den wir besuchen wollten. Unser Bus fuhr am Freitag um 15.00 Uhr los. In Kolumbien holen einem die Busse ab, wo man will und man kann auch wieder aussteigen, wo man will. Der Bus sammelt also zuerst eine Stunde lang alle Leute ein und fährt erst dann Richtung Zieldestination los. Die Fahrt dauerte 4.5 Stunden. Eigentlich wollten wir schon am Samstag den Park besuchen und dort übernachten. In Taganga gibt es jedoch eine einzige Disco, die voll abgeht. So genossen wir die Fiesta unter Palmen und ich erwachte am Samstag erst um halb zwölf Uhr auf. Da wir nicht ausgecheckt hatten, mussten wir eine Nacht länger bezahlen, zudem war es schon zu spät um in den Park zu fahren. Wir entschieden am Sonntag um sieben aufzustehen und dann den Park zu besuchen. Am Samstag haben wir einen anderen Strand besucht. Ausser der Fahrt dorthin, war dieser nicht so spektakulär.

Wer mich kennt und wer vielleicht auch die anderen Schweizer kennt, kann erahnen, dass wir es nicht lassen konnten am Samstag wieder diese Disco zu besuchten. Nach viel Aquardiente und nur einer Stunde Schlaf habe ich es jeoch dennoch geschaft, um sieben Uhr aufzustehen... und es hat sich gelohnt!

El primero vec en Columbia

Jetzt bin ich schon eine Woche in Klumbien. Ich lebe in einer Gastfamilie. Die Schule ist ca. 15 Gehminuten von meinem Wohnort entfernt. Mein Gastbruder Mario ist gleich alt wie ich, so gehe ich oft mit ihm und seinen Kumpels aus. Leider habe ich nur in der Schule Internet. So bin ich kaum erreichbar. Die Kolumbiander sind ein offenes Volk. Ueberall wird Musik gespielt und es ist sehr einfach mit den Leuten ins Gespraech zu kommen. An der Schule hat es sehr viele Schweizer, jedoch auch Amerikaner und Hollaender. Der Unterricht ist viel relaxder und unstruktierter als in Costa Rica. Ueberhaupt istKolumbien ganz anders als Costa Rica. Ich verstehe nun, weshalb Costa Rica mit der Schweiz verglichen wird. Cartagena ist lauter, bunter und viel schmutziger als San Jose und einiges ist viel guenstiger. Ein Bier kostet ca. 1 USD, ein Taxi 2.50 USD. Am Donnerstag beginnt der Karneval (Nach Rio, der groesste des Kontinents!) Dann haben wir Donnerstags, Freitags und Montags frei. Es gibt noch so viel das ich schreiben koennte, mir fehlt jedoch die Motivation. In dieser einen Woche habe ich schon mehr erlebt und Leute kennen gelernt als im Monat zuvor in Costa Rica. Ich war schon an zwei Fiestas de Cumpleanos, ich war am Carneval pequena und auch beim Frisoer. Ich glaube es ist besser, wenn ich euch diese Erlebnisse persoenlich mit passenden Fotos erzaehlen. Fuer die, die es noch nicht wissen, ich habe meinen Flug auf den 20. Januar verschoben. Ach ja, nur so am Rande, hier scheint jeden Tag die Sonne und die Temperaturen betragen mehr als 30 Grad und es ist sehr sehr feucht. Ich hoffe, ich finde bald die Zeit diesem Bericht Bilder folgen zu lassen. So, jetzt gehe ich an den Strand ;-)...Tschau!

Tres dias en Puerta Vhejo

Hola Chicos!

Nun, zuerst mal vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen auf meinen Blog. Gerne werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten!

Ich habe mir unterdessen ein Prepaid Natel gekauft. Das klingt jetzt nicht so spektakulär, wie ich jedoch schon erwähnt habe, läuft hier einiges anders als in der Schweiz. Zuerst einmal wird der Shop, der nationalen Telefongesellschaft Kölbi, von einem Türsteher bewacht. Diesem muss man eine gute Begründung abliefern, weshalb man den Shop betreten will. Wie ihr euch vorstellen könnt, stellte dies die erste Herausforderung für mich dar. Danach muss man sich in die Reihe setzen (eine Reihe bestehend aus Stühlen), jedes Mal wenn jemand an der Reihe ist, muss man aufstehen und sich auf den Stuhl weiter vorne setzen. Irgendwann, so nach 40 Minuten kann man an einem von zwei Schaltern sein Anliegen anbringen. Glücklicherweise konnte die Verkäuferin Englisch, so hatte ich relativ schnell was ich wollte. Dazu musste ich jedoch meinen Pass vorweisen und zwei Formulare ausfüllen. Insgesamt habe ich mehr als eine Stunde gebraucht um ein Natel zu kaufen! Nur dumm das Natel nicht richtig funktioniert und die Simkarte nicht akzeptiert, so verwende ich es nur als Uhr und Wecker, denn ich habe keine Lust nochmals 40 Minuten "anzusitzen".

Nun aber zu den wichtigen Dingen. Am Wochenende waren wir an der Karibikküste. Am Freitag um zwei fuhren wir mit dem Bus in San Jose los (Kosten: ca 25 Franken hin und zurück). 4.5 Stunden (für ca. 130km!) später kamen wir am Ziel, in Purta Vhejo an. Puerta Vhejo ist ein kleines Städtchen ganz im Südosten Costa Ricas. Puera Vhejo ist Costa Rica wie ich es mir vorgestellt habe. 30 Grad, Strand, Palmen, Kokosnüsse und unzählige Bars, wo Reggae gespielt wird. Pura Vida eben!

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Einfach nur traumhaft. Weitere Bilder gibt es auf Facebook zu sehen. Das Hostel war ebenfalls traumhaft, es war eigentlich schon fast ein Hotel, kostete jedoch nur läppische 13 Franken pro Nacht. Am Samstag haben für umgerechnet fünf Franken Velos gemietet und sind der Küste entlang gefahren. Das war etwas vom schönsten, das ich je erlebt hatte!

Noch eine Anekdote zum Schluss: Wir waren beim Abendessen als ich auf die Toiletten gieng. Ich diese wieder verliess sah ich plötzlich etwas felliges an einem Balken direkt vor meiner Nase. Erst als es sich bewegte, realisierte ich, dass es sich um ein Faultier handelt! Das war nicht etwa das Haustier des Resataurants, nein, es war wild. Nach Aussage des Kellners erscheint es, wenn das Restaurant Reggae spielen lässt! 

Nächstes Wochendende haben wir Freitags frei (Feiertag), wahrscheinlich fahren wir an die Pazifikküste. Ich werde berichten...

Hasta luego!