Philip en América Latina

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Costa Rica - Pura Vida!

Am Donnerstag um 21.30 landete das Flugzeug in San José Hauptstadt der mittelamerikanischen Rebuplik Costa Rica. Ich war immer noch etwas verpeilt, auch da ich mir an der Flughafenbar in Miami ein Bier und ein Whisky Cola gegönnt hatte. So kam es wie es kommen musste, als ich das Flugzeug schon verlassen hatte, realisierte ich, dass ich mein Porte-Monnaie nicht mehr finden kann. Also rannte ich zurück zum Eingang des Flugzeuges und meldete der Stewardess den Verlust. Diese sagte, dass ich das Flugzeug nicht mehr betreten dürfe, sie fragte mich jedoch nach meiner Sitznummer und verschwiand in der Boeing. Nach fünf Minuten kam sie wieder ohne meinen Geldbeutel und fragte mich erneut nach der Sitznummer. Weitere fünf Minuten später hatte sie mein Porte-Monnaie gefunden, es lag im Gang der Maschine.

Ach ja, es stimmt, American Airlines ist die schäbigste Airline, mit welcher ich je geflogen bin. Dies jedoch auch, weil der Flug nach Miami mit British Airlways keine Wünsche übrig liess.

San Jose ist keine schöne Stadt. Es praktisch keine kolonialbauten und alles ist noch mehr heruntergekommen als in Süditalien. Am Morgen scheint jeweils die Sonne und am Abend regnet es wie aus Kübeln. Die Temperatur beträgt konstant angenehme 22 Grad. Das mag überraschen, befinden wir uns doch in den Tropen, jedoch ist noch bis Ende November Regenzeit, zudem befindet sich San Jose auf 1500 M.ü.M. Ständig fliegen Paradiesvögel umher und nachts (ab 18.00 Uhr) tönt es, als wäre man im Basler Zoo.

Das Backpackers Costa Rica, in welchem ich nächtigte, war 1A. Es war gross, hatte einen Garten mit Pool, ein Restaurant und als Wichtigstes eine Bar. Ich lernte viele interessante Leute kennen:

Der Engländer Harry ist seit August in Amerika unterwegs. Er hat Nordamerika schon bereist und flog von da nach Panama. Nun ist er in Costa Rica. Er wird jedoch noch einige Monate weiterreisen. Die Österreicherin Patrizia und der Deutsche Bernt sind am Mittwoch in San Jose angekommen. Patrizia ist vier Monate unterwegs und Bernd bis Juli nächsten Jahres. Wir kochten zusammen und haben auch eine Flasche Rum und einige Biere zusammen getrunken.

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Weiter lernte ich den Schweizer Jan kennen, welcher seit sieben Monaten unterwegs ist. In Venezuela lernte er eine Dänin kennen und verliebte sich. Diese hat ihm nun in Dänemark einen Job besorgt. Er ist noch ein Monat in Costa Rica und wandert danach nach Dänemark aus.

Mittlerweile bin ich Santo Domingo de Heredia, einem kleinen Städtchen zwischen San Jose und Heredia (jeweils 10 min Busfahrt). Hier gehe ich zur Schule. Ich wohne zusammen mit Lena in einem riesigen Haus mit jenstem Luxus.

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Lena kommt aus Deutschland und macht ein Praktikum in der Schule. Leider sind an der Schule nur Deutsche, ein Schweizer, dessen Freundin eine Taiwanesin und ein türkischstämmiger Belgier. Nichts gegen Deutsche an dieser Stelle, doch so sympathisch diese auch sind, wäre es dennoch schön mit andere Nationalitäten in Kontakt zu kommen.

Costa Rica ist eigentlich sehr günstig:

  • Bier in der Bar: ca. 2 Franken
  • Pitscher Bier: ca. 7 Franken
  • 3 Liter Tower: ca. 12 Franken
  • Cuba Libre: ca. 4 Franken
  • Flasche Rum im Supermarket: 10 Franken
  • Nachos und Tacos: Nicht einmal 2 Franken

Es gibt drei Costa Ricanische Biere (Marken): Bavaria, Imperial und Pilsen. Diese sind alle ebenso gut, wenn nicht besser als Schweizer Biere. Man merkt, dass die Costa Ricaner (Ticos) Biertrinker sind.

Bei den Gastropreisen überrascht es, dass Lebensmittel im Supermarket etwa so teuer sind wie in der Schweiz. Teigwaren sind sogar noch teurer. Deshalb esse ich, wie die Ticos auch, nur noch Reis und Bohnen.

Als mir Harry in der Bar bei einem Pitscher gesagt hat, dass Costa Rica für ihn zu teuer ist, musste ich zuerst lachen. Es ist jedoch tatsächlich so, dass das Land ohne Armee eine Hochpreisinsel in dieser Gegend darstellt. Nach Harry soll ein Bier in Panama City noch ca. 70 Rappen kosten.

Nach den ersten Eindrücken, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich meinen Flug nach Hause verschieben werde. Backpacking ist sehr günstig und hier gibt es noch so viel zu sehen. Auch wenn Panama sehr gefährlich ist, will ich noch dort hin und mit dem Schiff durch die Karibik reisen.

Nächstes Wochenende fahren wir an die Karibikküste nach Puerto Viejo, dort soll das Wetter und der Strand traumhaft sein. Ich werde berichten...

Hasta Luego

Philip

5.10.11 02:03

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